Präsentation Zukunftsbilder

II. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung

Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ist eines der Kernthemen unserer Arbeit. 

Wichtig in unseren Projekten für BNE ist:

 

  1. Verstehen: Welche ökologische Zusammenhänge gibt es, wie wichtig ist die Natur für uns? Welchen Einfluss haben wir auf die Lebenswelt von Mensch und Tier?
  2. Handeln: Was können wir tun, um die Lebenswelt von Mensch und Tier zu schützen?
  3. Verwandeln: hier geht es zuerst um das Entwickeln von Zukunftsperspekiven: welche Wünsche haben wir für unser Quartier, für unsere Stadt, für unsere Gesellschaft? Und wie können wir diese Ideen in konkreten Maßnahmen und Projekteen umsetzen?  

 

Die Verbindung mit dem Quartier, mit der Stadt wird vor allem in der Handels- und Umsetzungsphase gesucht: Welche Akteure gibt es in unserem Quartier, in unserer Stadt? In unseren BNE- Projekten findet ein Austausch zwischen wichtigen lokalen Partnern und Schülern statt und werden, wenn möglich, gemeinsame Ideen entwickelt und umgesetzt.

Niederlande

Wir haben, zusammen mit anderen Organisationen in der Provinz Limburg, ein durchgehendes Lernprogramm für Nachhaltigkeit für die 1. bis 8. Klasse entwickelt. Das Programm lehrt Schüler(innen) Schritt für Schritt und auf eine spielerische, den Altersgruppen entsprechenden Art, sich nachhaltig zu entscheiden. Über qualitativ hochwertige Bildungsprojekte lernen die Kindern, wie wichtig unsere Natur ist und was wir tun können um Umwelt und  Natur zu schützen.

Das Programm zeichnet sich durch qualitativ hochwertige Bildungsinhalte und durch eine Verbindung mit den Kommunen und regionalen Partnern aus. Das Gelernte wird, da wo es möglich ist und gemeinsam mit Akteuren in den Kommunen, in konkreten Aktionen wie ein Schulgarten, Projekte für Car-Sharing, Solarzellen auf dem Schuldach, Abfall vermeiden, gemeinsam Kochen, Energie sparen, ein Schulrestaurant und eine schönere Gestaltung der Schule und der Kommune umgesetzt.

 

Wuppertal

Aktuell: ZUKUNFT DENKEN: Ein Zukunfts- und Kunstprojekt mit Akteuren aus Politik, Bildung und Wissenschaft um Zukunftsperspektiven für eine nachhaltige Stafdtentwicklung zu gestalten.

Mit positiven Zukunftsbildern möchten wir mit unserem Projekt "Zukunft denken" Bürgerinnen und Bürger und politische Entscheidungsträger in Wuppertal zur Schaffung einer besseren, nachhaltigeren Stadt motivieren. 

Dieses von der Robert-Bosch und der Jackstädt-Stiftung finanzierte Projekt überträgt modellhaft Stadtentwicklungsprozesse in eine partizipativ gestaltete Zusammenarbeit verschiedener kommunaler Akteure: Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kultur, Wissenschaft und Bildung erarbeiten im Zeitraum von 18 Monaten Visionen für eine Nachhaltige Entwicklung Wuppertals.

Im Mittelpunkt stehen dabei diejenigen, die am längsten mit den Entscheidungen von heute zu leben haben, die jungen Leute, hier Schülerinnen und Schüler der UNESCO-Projektschule Ganztagsgymnasium Johannes Rau (GGJR).

Mit inspirierenden Zukunftsvisionen und konkreten, praktisch umsetzbaren Plänen gestalten Schülerinnen und Schüler, Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Politik in Wuppertal die Zukunft der Stadt neu, positiv und nachhaltig. Kunst spielt im Projekt eine wichtige Rolle.

Ab März/April 2022 wird alle 2 bis 3 Monate ein Zukunftsdialog mit Politik, Stadtverwaltung, Unternehmen und Zivilbevölkerung organisiert. Hier werden die Visionen sowie die Gesellschaftliche Rahmenbedingungen für die Transformation der Stadt diskutiert und Schritte zur Umsetzung der städtischen Visionen abgestimmt.

Das Projekt wird Ende 2022 in Form einer Zukunftskonferenz mit den beteiligten Jugendlichen und geladenen Gästen aus gesellschaftlichen Organisationen/Unternehmen/Politik abgeschlossen. Ziel ist eine gemeinsame Stellungnahme zur Zukunft von Wuppertal sowie die Auswahl von konkreten Projekten zur Transformation der Stadt.

 

Frühere Projekte: 

2014/2015: Lernen für Nachhaltigkeit

In 2014/2015 wurde das erste Bildungsprojekt "Lernen für Nachhaltigkeit in Wuppertal" von Ideaalwerk in Wuppertal gemeinsam mit der Gesamtschule Uellendahl-Katernberg und dem Bayreuther Gymnasium ausgeführt. Träger des Projektes war der Städtepartnerschaftsverein Wuppertal-Matagalpa.

Auf switch-wuppertal.eu finden Sie eine ausführliche Beschreibung dieses Projektes. Dieses Projekt hat zur Organisation des ersten autofreien Tages in Wuppertal geführt und zu kleineren Initiativen wie einen Tausch-Schrank in der Gesamtschule Uellendahl-Katernberg.

 

2016/2017: Oberbarmen/Wichlinghausen zeiget Zukunft

Im Rahmen des Projektes "Oberbarmen-Wichlinghausen zeigen Zukunft" wurden in 2016 und 2017 verschiedene Projekte zur Bildung einer nachhaltigen Entwicklung durchgeführt. Beteiligt waren unter anderem:

  • Die Förderschule Johannes Rau
  • Die Grundschule Wichlinghauser Straße
  • Die Gesamtschule Langerfeld

In diesen Projekten standen die Grundprinzipien "Verstehen, Handeln, Verwandeln" sowie Verbindung mit dem Quartier im Mittelpunkt.

Es wurde mit: dem SKF, dem CSCP, dem CVJM, der Skatefabrik, der Färberei, dem Büro 422, Mobiles Arrenberg, die Stadtmission, Jugendzentren, der Stadt Wuppertal, Geoscopia und vielen anderen Parteien intensiv zusammengearbeitet. Sie haben zusammen mit den Klassen viele inspirierende Ideen entwickelt und sind an verschiedenen Initiativen, die aus den BNE Projekten entstanden, beteiligt gewesen.

Diese Projekte haben zu Initiativen wie: ein Tausch-Schrank (Johannes-Rau-Schule), ein Klimafrühstück mit Schülern, Eltern, Nachbarschaft und Kurs 21 (Johannes -Rau-Schule), die Organisation des zweiten autofreien Tages mit der Gesamtschule Langerfeld und mit vielen anderen Schulen geführt.

 

2018/2019: Klimaschutz für Alle

Im Projekt "Klimaschutz für Alle", dass im Januar 2018 angefangen hat, spielt BNE auch eine wichtige Rolle. Mit der 5. Klasse, der 7. Klasse und der 10. Klassse des Carl-Duisberg-Gymnasiums wurden Bildungseinheiten zu den Themen "Konsum und Ernährung2, "Mobilität" und "Energie" durchgeführt. Auf dem vom Bob Kulturwerk und der Montagstiftung organisierten Nachbarschaftsmarkt am 1. Juli 2018 haben die Schüler(innen) Menschen mit einem selbstgemachten Kochbuch für vegetarisches Essen begeistert. Die Besucher(innen) konnten in einem von Schülern selbstgebauten Solarmobil fahren, es wurde leckeres, veganes Essen angeboten, Tee und Bulgur wurden auf einem Solarkocher gekocht und es gab Samenbomben für eine weitere Verschönerung des Gemeinschaftsgartens.

 

Die herrschende und einseitige Zukunftsvision von
Stärkung des Wettbewerbs, Gewinnmaximalisierung, Rationalisierung und Produktionswachstum verlangt dringend nach einem Gegenentwurf. Eine große Palette Zukunftsbilder ist gefragt, die breite Teile der Bevölkerung anspricht und stimuliert, mit zu denken und sich einzusetzen für soziale Gerechtigkeit, kulturelle Vielfalt und eine lebenswerte Zukunft für unsere einzigartige, kostbare Welt.
ideaalwerk.de